Bericht von der Weiterbildung im Februar 2011

Nein, es gab kein Diplom für diese über zwei Wochen verteilten 8 Intensivtage. Aber die Köpfe haben uns geraucht und nun weiss ich auch, weshalb diese Woche "Intensivwoche" heisst.  Wir, d.h. sechs Hundeerziehungsberaterinnen und Jan Nijboer himself. Der Arme, alleine unter 6 Frauen... Es ging ihm am Schluss aber immernoch gut, auch wenn er ebenso müde war, wie wir. Kein Wunder, er hatte wirklich jegliche Register gezogen, um uns alle Facetten seiner Natural-Dogmanship Philosophie noch näher zu bringen. Und das ist ihm auch wirklich gelungen!

Viel mehr als um Hundeerziehung (dies zwar auch) ging es um Gesprächsführung, um Einschätzen von Mensch/Hundeteams und um wissenschaftliche Argumente, etwas so und eben nicht anders zu tun. So mussten wir nicht nur einige Kundengespräche führen, die jedesmal genauestens reflektiert wurden; Was war gut/nicht gut/hat gefehlt/wurde erwähnt, wurde der Kernpunkt gefunden, wie hat sich das Gegenüber gefühlt etc. sondern auch selber Rede und Antwort für Natural Dogmanship stehen.

Des Weiteren mussten wir Vorträge über Physiologie, Religion, Neurobiologie, Lernen und Domestikation machen und auch halten. Es hat uns alle animiert, auch über den Tellerrand zu schauen und Themen zu verfolgen, bei welchen es nicht nur um Hunde geht, sondern auch um andere Tiere und Menschen, um Geschichte und Kulturen. Es war superspannend!

Bereits in den ersten Kundengesprächen habe ich gemerkt, dass das Gelernte einfliesst und ich bin froh, diese Tage gemacht zu haben! Natürlich wurde auch mit den eigenen Hunden gearbeitet, was auch immer wieder lehrreich ist. Und es wurde uns auch bewusst, dass wir als Berater eine grosse Verantwortung haben, wie wir die Leute mit ihren Hundepartnern anleiten, d.h. die Moral und Ethik von uns selber muss in Ordnung sein. Nicht nur dem Tier auch dem Menschen gegenüber.

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